Collège Berty Albrecht in Sainte-Maxime

Anschrift
Collège Berty Albrecht
32 Rue Gaston Rèbuffat
83120 Sainte-Maxime
Google Maps
Entfernung
Luftlinie: 630 km
via Auto: 990 km
via Bahn: ~10 h +20 km

Ansprechpartner: Frau Hauth

Bereits seit 1984 unterhält unser Gymnasium eine Partnerschaft mit dem französischen Collège Berty Albrecht in Sainte-Maxime (?www). Im Schuljahr 2007/08 wiederholte sich der Schüleraustausch zum 25. Male.

Iniziiert wurde der Austausch durch unsere ehemalige Lehrerin Frau Helga Dissinger, die über das damalige Progymnasium Wildbad an die Adresse ihrer französischen Kollegin Madame Danielle Paturet gelangte und mit ihr zusammen den Schüleraustausch insgesamt 17 Jahre lang betreute. Im Schuljahr 2000/01 übernahm Frau Sigune Kröger die Organisation von Neuenbürger Seite und führte diese bis 2006/07 mit Madame Paturet fort. Seit dem Schuljahr 2007/08 liegt die Koordination der Partnerschaft in den Händen von Frau Roswitha Wunderlich (Neuenbürg) und Madame Birgit Fedit (Sainte-Maxime).

[Vorschau: Sainte-Maxime – Foto-Collage]

Die französische Gemeinde Sainte-Maxime hat etwa 12.000 Einwohner (im Sommer: 60.000) und befindet sich am Golf von Saint-Tropez (Mittelmeer). Das Collège, das nach der französischen Freiheitskämpferin Berty Albrecht (1893–1943) benannt ist, liegt etwa 2½ Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum entfernt und wird von rund 750 Schülern besucht.

Artikel: Zum 25. Mal Freundschaften geschlossen (von Karen Böhler und Myriam Weber, 7c)

„Als die Franzosen dann nach Deutschland kamen, war die Wiedersehensfreude sehr groß, obwohl eigentlich nur 2 Tage zwischen der Abreise und der Ankunft in Neuenbürg lagen. Daran merkten auch die begleitenden Lehrerinnen, Frau Wunderlich, Frau Kröger sowie Madame Fedit und Madame Paturé, dass die Schüler sich sehr gut verstanden und verstehen...“ (mehr)

Weitere Artikel zum Thema:

 


Schüler zu Besuch in Neuenbürg (9. – 15. Juni 2008)


Organisatoren des Austauschs (v.l.) mit BM Horst Martin: Roswitha Wunderlich, Danielle Paturet, Birgit Fedit, Sigune Kröger


Schüler zu Besuch in Neuenbürg, Mai 2012

Schülerbericht (2012)

Sieben Tage lang nahmen 18 Schüler des Gymnasiums Neuenbürg an einer Sprachreise in der südfranzösischen Hafenstadt Sainte Maxime teil. Am 06.05. erfolgte der Flug von Basel nach Nizza, wo die Deutschen    spätabends von ihren Gastfamilien am Collège herzlich empfangen wurden. Auf dem Besichtigungsprogramm standen ein Schulbesuch, eine Führung durch das mediterrane Sainte Maxime, ein Ausflug in einen Hochseilgarten oder auch eine Wanderung entlang des Strandes. Am 8. Mai erinnern sich die Franzosen jährlich an das Ende des zweiten Weltkriegs. Daher war an diesem  Feiertag Programm in den Gastfamilien angesagt. Besuche in Nizza, Monaco oder in einem Wasserpark sowie ein Ausflug zu Pferd präsentierten vom Naturerlebnis bis zur Stadtbesichtigung die unterschiedlichsten Seiten der Cote d'Azur. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: Saint Tropez. Das zwischen Ste Maxime und diesem Promiort verkehrende Schnellboot machte seinem Namen alle Ehre: Bereits nach sieben Minuten legten die Gäste am prachtvollen Yachthafen von Saint Tropez an. Das Fischerörtchen überraschte mit stolzen Preisen: 3 Euro kostete eine Kugel Eis. Es war eine besondere und lehrreiche Erfahrung, die die Schüler sprachlich gefördert hat. Ein Großteil der Teilnehmer hofft, dass auch im kommenden Jahr wieder ein Besuch an der Mittelmeerküste möglich sein wird. Nun dürfen im Juni aber erst einmal die französischen Freunde den Schwarzwald kennen lernen. 

Katrin Ganzhorn, Melina Kröller, Chiara Wacker

Schülerbericht (2004)
„Nach einer witzigen Busfahrt nach Straßburg und einem turbulenten Flug nach Nizza erreichten wir endlich Sainte-Maxime. Unsere Gastgeber entschuldigten sich bei uns für das regnerische Wetter der ersten beiden Tage. Da es in den darauffolgenden Tagen sehr heiß wurde und die Ferien unmittelbar bevorstanden, war in der Schule kein normales Unterrichten mehr sinnvoll und wir durften im Unterricht tun, was wir wollten. Das Essen in der Kantine war gar nicht so schlimm wie befürchtet. Am Dienstag fuhren wir nach Sainte Tropez und besuchten dort einen Festumzug. Donnerstags wanderten wir mit unseren Gastgebern zu einem entlegenenen Strand, um dort baden zu gehen. Wir waren die erste Gruppe, die zusammen mit französischen Austauschschülern baden gehen durfte. Die Familien waren sehr nett. Der Austausch war ür uns eine gute Erfahrung und wir hoffen, mit unseren Gastfamilien in Verbindung zu bleiben. Zum Schluss möchten wir uns noch herzlich bei den Begleitern und Organisatoren bedanken, dass dieser Austausch so wunderbar geklappt hat.“
Quelle: Schulinfo 07/2004
Bericht (2003)
„Im vergangenen Schuljahr fand der deutsch-französische Schüleraustausch zum zwanzigsten Mal statt. Was 1984 mit einer Gruppe von jeweils 25 Schülerinnen und Schülern begann und 1991 mit je 40 Teilnehmern seinen Höhepunkt erreichte, ist 2003 mit nur 9 Schülern auf französischer und 12 auf deutscher Seite auf der Talsohle angekommen. An unserer Partnerschule, dem Collège Berty Albrecht, einer 4-jährigen Gesamtschule, gab es schon immer pro Jahrgang nur ein bis zwei Deutschklassen, so dass eine einzige Vollzeitkraft für den Deutschunterricht ausreichte. Dem gegenüber lernen am Gymnasium Neuenbürg ab Klasse 7 im Schnitt 80 Schüler pro Jahrgangsstufe Französisch. Der rapide Rückgang der Deutsch lernenden Schüler ist damit zu erklären, dass in den letzten Jahren Deutsch als erste Fremdsprache kaum mehr gewählt wurde, da nicht mehr gleichzeitig mit Englisch begonnen werden konnte. Als zweite Fremdsprache ziehen die französischen Schüler naturgemäß Spanisch oder auch Italienisch vor. Für die deutschen Schüler, die einen französischen Partner fanden, war der Besuch an der Côte d'Azur ein einschneidendes Erlebnis: Sie lernten ein anderes Schulsystem kennen, andere Verhaltensweisen von Lehrern und Schülern, gewannen in den Familien Einblicke in die französische Mentalität, freundeten sich mit der französischen Küche an (oder auch nicht), bauten ihren Alltagswortschatz aus und begeisterten sich für das Meer. Bei einigen wenigen von ihnen haben sich die Kontakte zum französischen Partner bis heute erhalten, ja, es sind Freundschaften fürs Leben entstanden. Doch die Erinnerung an die Stadt am Meer, in der die Menschen auf etwas andere Art leben, ist allen geblieben. Für unsere Französisch-Schüler am Gymnasium gibt es einen Hoffnungsschimmer: Seit letztem Schuljahr darf am Collège Berty Albrecht wieder Deutsch neben Englisch als erste Fremdsprache gelernt werden, und so wird es in Zukunft wieder mehr Interessenten für einen Austausch geben.“
Quelle: Schulinfo 10/2003
Bericht (2003)
„Eine Gruppe von nur 11 Frankophilen machte sich unter der Obhut von Frau Kröger vom 16. bis 23. Juni auf den Weg nach Sainte-Maxime. Die Schülerinnen und Schüler nahmen drei Tage am französischen Schulleben teil, besuchten aber auch Städte wie Antibes (Picasso-Museum) und Saint Tropez. Die große Hitze ließ auch das Meer zu einem wichtigen Programmpunkt werden. Übrigens fiebert schon mancher, der nach der Heimreise an Trennungsschmerz leidet, einem baldigen Wiedersehen während der Partnerschaftsfeier vom 3. bis 5. Oktober in Sainte-Maxime entgegen.“
Quelle: Schulinfo 07/2003
Bericht (2003)
„Für die 30 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Sainte-Maxime, die an den Feierlichkeiten in Neuenbürg teilnehmen wollen, suchen wir für die drei Nächte bzw. Tage noch Gastfamilien, insbesondere natürlich solche, in denen französisch sprechende Schüler zu Hause sind. Dies ist sozusagen die Möglichkeit eines Mini-Austausches, da die jungen deutschen Gastgeberinnen und Gastgeber sicherlich von ihren französischen Gästen zur Partnerschaftsfeier nach Sainte-Maxime vom 4. bis zum 6. Oktober 2003 eingeladen werden. 25 der 30 Gäste singen im Chor unserer Partnerschule mit, der am 3. Mai während des großen Festabends in der Stadthalle Neuenbürg das Festprogramm bereichern wird. Interessierte mögen sich bitte direkt mit Frau Kröger in Verbindung setzen oder eine Mail an unsere Schule senden.“
Quelle: Schulinfo 04/2003
Schülerbericht „Es lebe der Austausch mit Sainte-Maxime“ (2002)
„Endlich war es wieder mal so weit. Am 7. Mai um 7.30 Uhr fuhr der Bus nach Straßburg ab. Von dort aus ging es mit dem Flugzeug nach Nizza, wo schon der Bus bereitstand, der uns nach Sainte-Maxime bringen sollte. In der Kantine des brandneuen Collège „Berty Albrecht“ begrüßte uns der Schulleiter, Monsieur Guillet, zu unserem Erstaunen auf Deutsch und führte uns dann persönlich durch das Schulhaus. Die nächsten Tage erlebte jeder „en famille“ (in der Gastfamilie). Unter strömendem Regen begannen wir unseren Tagesausflug in den „Park Phoenix“ (großer tropischer Garten). In Biot besichtigten wir die Glasbläserei und in Grasse ließen wir uns von tausend Rosendüften in der Parfümerie Fragonard verzaubern. Zum Abschluss dieses Tages wurden wir im Rathaus von Sainte-Maxime empfangen und begrüßt. Da am Wochenende besseres Wetter war, gingen die meisten Familien nach Saint-Tropez oder an den Strand. Am Montag bekamen wir dann einen guten Eindruck in das französische Schulleben. Der nächste Tag war sehr anstrengend, da wir 12 Stunden mit dem Zug nach Hause fuhren. Insgesamt war es ein schönes Erlebnis für uns alle.“
Quelle: Schulinfo 06/2002
Bericht (2002)
„Schon zum 19. Mal hat der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Neuenbürg und dem Collège Berty-Albrecht von Sainte-Maxime stattgefunden. Die Schüler aus Sainte-Maxime sowie ihre Lehrerinnen Danièle Paturet und Georgette Ponseel verbrachten die Woche vom 30.1. bis 6.2. bei uns im Nordschwarzwald und haben das abwechslungsreiche Programm, wie man hört, genossen. Dabei war das Erleben des deutschen Schulalltags nur einer von vielen Punkten. Ein Tagesausflug in die Landeshauptstadt Stuttgart bot Gelegenheit zum Besuch des Daimlermuseums, des Fernsehturms und natürlich zum Stadtbummel. Auch das Neuenbürger Schloss mit seinem schönen Museum sowie eine Einladung des Bürgermeisters von Neuenbürg in den Sitzungssaal des Rathauses standen auf der Programmliste, die von Frau Kröger ausgearbeitet worden war. Ein besonderes Anliegen unserer Gäste war der Besuch des Hermann-Hesse-Museums in Calw, denn sie wollen aus den dort gewonnenen Dokumenten in ihrer ganz neuen Schule in Sainte-Maxime eine Ausstellung zum Hesse-Jahr organisieren. Natürlich hatten die deutschen und französischen Schüler und ihre Lehrerinnen noch viele weitere interessante Erlebnisse während der gemeinsamen freien Tage. Wir wünschen unseren Neuenbürger Schülern für ihren Gegenbesuch in Sainte-Maxime vom 7. bis 14. Mai ebenso lebendige und ermutigende Erfahrungen in Sachen Partnerschaft und Völkerverständigung!“
Quelle: Schulinfo 04/2002