Artikel: Zum 25. Mal Freundschaften geschlossen (2008)

Austausch zwischen Neuenbürg und Sainte-Maxime zum 25. Mal stattgefunden

von Karen Böhler und Myriam Weber (beide 7c)

Auch in diesem Jahr war im Gymnasium Neuenbürg und im Collège Berty Albrecht wieder eine aufregende Zeit. Der alljährige Schüleraustausch. Es waren dieses Mal je 16 Austauschschüler die begeistert teilgenommen haben. In Frankreich war besonders schön: das Meer, die andere Landschaft, die Häuser und Gestaltung der Städte. Der Strand wurde in der Woche in Frankreich total genossen, auch wenn ab und zu eine Qualle eine kleine Panik auslöste. Die Deutschen sowie die Franzosen amüsierten sich prächtig, vor allem die Fahrt mit der Fähre nach St.-Tropez war ein voller Erfolg, ebenso wie der Ausflug in einen Kletterpark.

Als die Franzosen dann nach Deutschland kamen, war die Wiedersehensfreude sehr groß, obwohl eigentlich nur 2 Tage zwischen der Abreise und der Ankunft in Neuenbürg lagen. Daran merkten auch die begleitenden Lehrerinnen, Frau Wunderlich, Frau Kröger sowie Madame Fedit und Madame Paturé, dass die Schüler sich sehr gut verstanden und verstehen. Auch Deutschland hatte viel für die Franzosen zu bieten, z.B. einen kleinen Ausflug zum Schloss mit Besichtigung des Märchens „Das kalte Herz“ oder den Europapark in Rust, den auch die Deutschen in vollen Zügen genossen.

Jedoch war einiges anders als in Deutschland. Denn in Frankreich gibt man, zumindest den Frauen, zur Begrüßung „les bises“, das sind angedeutete Küsschen auf die Wangen. Daran mussten sich die Deutschen ersteinmal gewöhnen, denn selbst der Bürgermeister begrüßte so seine deutschen, weiblichen Gäste, für die „Männer“ gab’s einen Handschlag. Auch war für jeden eine tolle Handytasche als Andenken dabei. Was zu dem Zeitpunkt jedoch noch niemand wusste: Im Neuenbürger Rathaus lagen ebenfalls solche als Geschenk bereit. Alles in allem: Die Schüler/innen haben schöne Erfahrungen gemacht und Eindrücke gesammelt. Doch der größte Erfolg wird wahrscheinlich der sein, dass wieder einmal Freundschaften zwischen zwei Ländern, die sich früher bekriegten, entstanden. Auch das nun bessere Verständnis der jeweils anderen Sprache war ein gesetztes Ziel, das auch erreicht wurde.

Wir (die Schüler) wollen uns noch einmal bei unseren Begleitlehrerinnen, Frau Wunderlich und Frau Kröger, bedanken, die zum Gelingen dieses Austausches einen großen Teil beigetragen haben.