Schulinfo Dezember 2008

PDF-Ausgabe: Schulinfo_2008-11.pdf (541 kB)

Studienfahrt nach Berlin

Bei der Studienfahrt nach Berlin vom 13.09.08 – 19.09.08 durften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 13a und 13c die deutsche Hauptstadt kennen lernen. Auf dem Programm standen zahlreiche kulturelle Aktivitäten und politische Einblicke im weitesten Sinne: ein Besuch im Reichstag verbunden mit einer Diskussion mit Frau Katja Mast (MdB), ein Planspiel im Bundesrat, anschauliche Führungen im Deutschen Historischen Museum, im Jüdischen Museum und in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (für die Opfer des DDR-Regimes). Interessante Vorträge gab es in den Schlössern von Potsdam (Sanssouci, Cecilienhof). Es blieb dabei noch genügend Zeit zur eigenständigen Erkundung dieser lebendigen Großstadt. Auch das Nachtleben kam nicht zu kurz, sodass im Laufe der Woche das Schlafdefizit bei allen immer größer wurde. Ganz besonders bedanken wir uns bei den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern (Frau Milewski, Frau Otto, Herrn Duss, Herrn Lotz, Herrn Schlasza) für die gut organisierte Studienfahrt und die spaßige Zeit, die wir dort gemeinsam verbringen durften. Wir denken gerne daran zurück! (Annemarie Gorgus, Caroline Sekula)

Studienfahrt nach Schottland

Manche Schüler und Lehrer waren sicherlich verwundert, weshalb ein paar Schüler in der dritten Woche nach den Sommerferien im Schottenrock in der Schule erschienen. Nein, wir hatten keine Austauschschüler aus Schottland und es wird auch keine Schuluniform eingeführt. Der eigentliche Grund war die Studienfahrt nach Edinburgh (Schottland) vom 15. bis 21.09.2008. Schon auf der Hinfahrt konnten wir einiges Sehenswertes besichtigen, z.B. die Abteiruine in Jedburgh. In Edinburgh waren wir bei Gastfamilien untergebracht, was eine interessante Erfahrung war. Für die folgenden Tage standen einige Programmpunkte an, wie z.B. eine Rundfahrt durch die Highlands, ein Besuch des Edinburgh Castle und des Museum of Scotland sowie ein gemeinsamer Pubbesuch. Die meisten Eltern durften sich über ein Mitbringsel aus der Bell's Whiskey Distillery freuen, in der gezeigt wurde, was einen original schottischen Whiskey ausmacht. Samstags traten wir dann die Abreise wieder an, wobei noch ein Aufenthalt in York anstand, bevor es von Hull aus mit der Fähre wieder Richtung Zeebrügge und Heimat ging. Wir hatten auf jeden Fall alle eine schöne und interessante Studienfahrt. Vielen Dank nochmals an Herr Rohr, Frau Matovinovic und Frau Tonn, die alles super organisiert haben. (Svenja Rayker)

Schüleraustausch mit Budapest

Die diesjährige Runde unseres deutsch-ungarischen Schüleraustausches führte 21 Schülerinnen und Schüler vom 8. – 15. Oktober zur Pannonia-Schule nach Budapest. In Begleitung von Frau Mayer, Herrn Lotz und Herrn Brunner, der etwas später eintraf, erlebten die Schüler eine abwechslungsreiche und interessante Woche, in der sie das Schulleben der Partnerschule (mit ihrem bilingualen Unterricht) und die kulturelle und geschichtliche Vielfalt Budapests ebenso erleben konnten wie die großzügige Gastfreundschaft ihrer ungarischen Partner.

Ulrike Meinhof und Franz Kafka: Autorenlesung mit Alois Prinz

Literatur und Geschichte gleichermaßen wurden lebendig, als am 26. September der Autor Alois Prinz (München) aus seinen Biographien über Ulrike Marie Meinhof und Franz Kafka vor Schülerinnen und Schülern der 12. Klassen las oder vielmehr: erzählte.
„Lieber wütend als traurig“ ist der Titel seines Buches über „die“ Meinhof und eindrucksvoll zeichnete Prinz den Weg einer hochbegabten, christlich sozialisierten Frau mit hohen moralischen Ansprüchen hin zur Terroristin nach. In Filmeinspielungen wurde für die Schülerinnen und Schüler der geschichtliche Hintergrund der RAF anschaulich. Prinz machte jederzeit transparent, dass die Kluft unüberwindlich ist zwischen gesellschaftlich notwendigen Utopien einerseits und den zerstörerischen Mitteln andererseits, mit denen die RAF versuchte ihre Ziele zu erreichen.
Interessierte Nachfragen der Schüler/innen zeigten, dass es Prinz gelungen war, für die Frage zu sensibilisieren, warum sich junge Menschen mit ursprünglich moralischen Motiven dermaßen radikalisierten, dass positive Zielsetzungen in mörderischen Terror mündeten.
Damit reichte dieser erste Block der Lesung in das Themenfeld „Recht und Gerechtigkeit“ hinein, mit dem sich die Oberstüfler/innen unter anderem in den Schwerpunktlektüren „Die Räuber“ von Schiller, „Michael Kohlhaas“ von Kleist und „Der Process“ von Franz Kafka beschäftigen.
Franz Kafka war dann das Thema des zweiten Lesungsblocks, in dem der Autor auf längere Lesungen aus seiner Biographie „Auf der Schwelle zum Glück“ verzichtete und dafür auf Filmeinspielungen („Die Verwandlung“) und eine interaktive Begegnung mit dem als schwierig geltenden Kafka setzte. Dazu hatte er die Dreizehner Marleen Kett und Frederik Beck „engagiert“, die Passagen aus dem Briefwechsel Kafkas mit Felice Bauer vortrugen.
Ihm war es sehr darum zu tun, den Schülerinnen und Schülern Kafka als einen Menschen in seiner Gebrochenheit, seinen Schwierigkeiten und Ängsten vor Augen zu stellen, ein Wissen, das den Zugang zu seinem Werk erleichtert, wenn nicht gar erst ermöglicht. Einem Schüler schrieb er die Widmung in seine Biographie: Keine Angst vor Kafka!
Die Fachschaft Deutsch und unsere Schülerinnen und Schüler konnten sich wirklich über den Besuch des Autors Alois Prinz freuen, der unseren Literaturunterricht im Sinne ganzheitlichen Lernens bereicherte. Die Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Calw ermöglichte die Veranstaltung, da das Dekanat einen erheblichen Teil des Honorars übernahm. Außerdem unterstützten uns die Buchhandlung Lese-Eule in Bad Herrenalb (sie hatte auch einen Büchertisch aufgestellt), sowie die Firma Schneider Verpackungen in Neuenbürg mit großzügigen Geldspenden. Wir freuen uns, dass die Bildung unserer Jugendlichen auch ein Anliegen von Unternehmen und Institutionen außerhalb der Schule ist. (StD'in Edith Drescher, Abteilungsleiterin Deutsch)

Von der Recherche zum (Dreh-)Buch: Autorenlesung mit Bernd Storz

Nur ein einziger Fernsehkanal, Werbung für die „Knutschkugel“ und den „Schneewittchensarg“ (beides völlig harmlose Autotypen), Murmeln als Spiel- und Sammelobjekte, Cowboy- und Indianerspiele… Vieles von dem, was der Reutlinger Autor Bernd Storz den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen erzählte, aus seinem Buch „Wir vom Jahrgang 1951“ vorlas und mit Bildern und Musik vorführte, musste diesen wie Geschichten aus grauer Vorzeit erscheinen. Dabei handelte es sich um die Fünfziger- und Sechzigerjahre, die unser Gast am 24. Oktober vor den Augen und Ohren der AchtklässlerInnen und ihrer DeutschlehrerInnen (Frau Wüntscher, Herr Duss, Herr Merz) entfaltete.
Anschließend ging es ums Drehbuchschreiben und als Profi auf diesem Gebiet – Storz arbeitete als Drehbuch-Autor für die Serie „Die Fallers“ – konnte der Autor die Fragen aus den Klassen kompetent beantworten. So erläuterte er mit Hilfe eines Original-Drehbuchs, wie es von der Idee zu einer Geschichte zum fertigen Drehbuch kommt. Begriffe wie „Totale“, „Zwischenschnitt“, „story line“ und „story board“ wurden an Beispielen verständlich.
Besonders aufmerksam waren die Mädchen und Jungen, als der Autor ihnen erzählte, auf welche Weise er zu seinen Dialogen kommt, denn wie soll ein über Fünfzigjähriger wissen, wie Vierzehnjährige miteinander sprechen? Storz setzte sich in Busse und Bahnen und hörte zu bzw. schrieb mit, wenn sich um ihn herum Schülergruppen über „Klamotten“, die Lehrer, Musik, den Freund und die Freundin unterhielten.
Die SchülerInnen dankten dem Gast mit einem kräftigen Applaus für die Einblicke in seine Arbeit und Bernd Storz wiederum versicherte, er würde jederzeit wieder nach Neuenbürg kommen, beispielsweise für einen Workshop zum Drehbuchschreiben.
Die Fachschaft Deutsch konnte sich für diese Veranstaltung zum Abschluss der Frederick-Wochen über die finanzielle Unterstützung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe sowie die Sparkassenfiliale Neuenbürg freuen. Allen, die unsere Arbeit im Bereich Lese- und Medienerziehung unterstützen, sei herzlich gedankt. (StD'in Edith Drescher, Abteilungsleiterin Deutsch)

Gunther Krichbaum (MdB) zu Besuch am Gymnasium

Dass der Deutsche Bundestag in Berlin gar nicht so weit entfernt sein muss, konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 bei einem interessanten Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten vom hiesigen Wahlkreis, Gunther Krichbaum (CDU), hautnah erleben. Im Rahmen des Unterrichts in Gemeinschaftskunde hatte schon im vergangenen Schuljahr die SPD-Abgeordnete Katja Mast die Schule besucht, am 21. Oktober folgte Gunter Krichbaum einer Einladung ans Gymnasium und referierte äußerst anschaulich über das Thema „Europa – Chancen für Jugendliche“. Als Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union konnte er kompetent über die Chancen Jugendlicher im vereinten Europa informieren. Herr Krichbaum ging u.a. auf das Thema „Studieren in ganz Europa“ ein, sprach über Stipendiumsmöglichkeiten und Projekte wie „Erasmus“ oder „Comenius“. Ganz besonders legte er uns ans Herz, Sprachen zu erlernen, da diese heutzutage in unserer globalisierten Welt und im vereinten Europa unverzichtbar seien. „Englisch ist dabei die Sprachplattform Nr. 1“, betonte Krichbaum.
Im Anschluss an seinen Vortrag nutzten die Schüler die Gelegenheit Fragen zu stellen, und es brannten ihnen nicht nur die fast obligatorischen Fragen zur aktuellen Finanzmarktkrise unter den Nägeln. Herr Krichbaum war auch bereit, persönliche Fragen zu seinem Tagesablauf als Bundestagsabgeordneter sowie Fragen zu seinem politischen Werdegang zu beantworten. So war es nicht verwunderlich, dass am Ende einige der Schüler feststellen mussten, dass Berlin und der Bundestag gar nicht so weit entfernt sind, wie die Medien dies manchmal vermitteln.
Wir danken Herrn Krichbaum nochmals ganz herzlich für seinen Besuch und seine Offenheit, mit der er uns Schülern alle Fragen ausführlich beantwortete. (Ruben Bühner und Anna-Lena Weckesser)

Teilnahme an einem Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung – ein Erfahrungsbericht

"Die USA und Deutschland: Eine Partnerschaft und ihre Bewährungsproben" – so lautete das Thema des Seminars der Konrad-Adenauer-Stiftung, an dem wir auf Anregung und Vermittlung von Herrn Schlasza vom 20.-23. Oktober in Wendgräben bei Magdeburg teilnahmen. Im Bildungszentrum Schloss Wendgräben fanden sich einige namhafte Referenten ein, die uns verschiedenste Themen näherbrachten: die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen, die Bedeutung des christlichen Fundamentalismus in den USA, das amerikanische Wahlsystem u.v.m. Ein Vortrag über die USA im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus wird uns als besonders interessant in Erinnerung bleiben. Ferner berichteten uns zwei Studenten über das neu gegründete "youth atlantic network", das die Beziehungen zwischen Jugendlichen in Deutschland und den USA verbessern will. Eine Tagesreise nach Berlin führte uns u.a. zur amerikanischen Botschaft, wo man uns die Kandidaten der Präsidentschaftswahlen näher vorstellte.
Alles in allem war dieses Seminar super organisiert, sehr informativ gestaltet und auch die Themen waren so ausgewählt, dass alle Jugendlichen sich damit auskannten und es trotzdem für jeden noch viel Neues zu erfahren gab. Kurzum: das Seminar hat sich echt gelohnt! (Annika Kern, Vanessa Henn)

„Das Dschungelbuch“

Am 25. und 26. Juni war es so weit: Das Dschungelbuch ging in einer Musical-Version des Gymnasiums Neuenbürg über die Bühne. Zu Beginn des zweiten Schuljahres hatten die Proben begonnen: In den Kunsträumen wurden Masken gebastelt, in den Turnhallen getanzt, in den Musiksälen gesungen und geblasen und fürs Schauspiel geprobt. Viele Kolleginnen und Kollegen waren mit der Vorbereitung beschäftigt, da es weder Chorsätze für die Besetzungen noch passende Arrangements für die Big-Band gab. Außerdem musste auf Grund der Aufführungsrechte (die wir sicherlich nicht bekommen hätten) ein eigener Text geschrieben werden. Kostüme, Bühnenbild, Tanz und Technik waren weitere Aufgaben, die es zu lösen gab. Das Ergebnis von vielen Proben sowie individueller und gemeinschaftlicher Arbeit waren zwei Aufführungen, in denen Lehrerinnen und Lehrer aus mehreren Fachschaften und 250 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen vor oder hinter den Kulissen mitwirkten. Vom Publikum wurden sie begeistert gefeiert. (Jörg Hankele)

„Die Räuber“ – aufgeführt von der Theater AG des Gymnasiums

Großes hatte sich die Theater AG vorgenommen, als sie mit den Proben zu einer Aufführung von Schillers Erstlingsdrama „Die Räuber“ begann – Großes ist dabei herausgekommen. Das Publikum, das sich zu einer der vier Aufführungen zwischen dem 19. und 26. Oktober in den Rohbau des Theaterkellers begab, erlebte eine Inszenierung, die das Drama in jeder Phase mit Leben, Originalität und Spielwitz erfüllte. Die größte Hürde, der Dramentext selbst, wurde von den jungen Schauspieler/-innen in jeder Hinsicht „spielend“ genommen, wobei wohl dosierte „extemporierte“ Seitenhiebe („Uaah! Der Schiller schreibt bloß Quatschwörter, die keiner sagt“) für die ein oder andere ironische Brechung sorgten. Musik und Videosequenzen ergänzten das Spiel auf der Bühne, zum Teil mit provokativen Bildern, die den Zuschauer mit der Aktualität des Stoffes konfrontierte. Bleibt zu sagen, dass nicht nur das Publikum zu einem Erlebnis kam, das es nicht missen möchte. Die Schauspieler, zum großen Teil aus der Jahrgangsstufe 12, entwickelten große Freude am Spiel und an der Sprache Schillers – die Tafel im Umkleideraum war zuletzt mit „Lieblingszitaten“ bedeckt – und konnten somit einen Text, der sie als Schwerpunktthema im Abitur erwartet, ganz unmittelbar erfahren. Der Erfolg der Aufführung ist natürlich – wie immer – ein Gemeinschaftswerk aller Beteiligten, sei es in der Maske, der Technik und – der Regie! Mit viel Geschick, Geduld und Einfühlung arbeitete Herr Dr. Huber an Bühnenfassung und Dramaturgie und musste bis zur Premiere starke Nerven zeigen. Wir wollen hoffen, Herr Huber, dass dies nicht Ihr letzter Auftritt in unserem Theaterkeller gewesen ist!

„Mathematik zum Anfassen“ an der Hochschule Pforzheim

Wie kann man mit „quadratischen Rädern“ ganz sanft rollen? Kann ein Computer komponieren wie Mozart? Wie fühlt sich eigentlich eine Funktion an? Um diesen und anderen Fragen auf den Grund zu gehen, besuchten die Klassen 5c und 6a mit ihren Lehrerinnen Frau Neumann, Frau Eigner, Frau Timm und Praktikantin Frau Wunderlich am 6.10.2008 die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ an der Hochschule Pforzheim.
Nach einer kurzen Einführung durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und mit Riesenseifenblasen experimentieren, Codes knacken oder mit vereinten Kräften eine Holzbrücke ganz ohne Schrauben und Nägel errichten. Fazit: ein sehr gelungener Ausflug in faszinierende Mathe-Welten, der allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat. (Julia Neumann, Sonny Timm)

Science Days im Europapark

Am Freitag, dem 10. Oktober, fuhr die gesamte fünfte Klassenstufe begleitet von fünf Lehrern des Fachs Naturphänomene zu den Science Days im Europapark Rust. Sie experimentierten und sammelten neue Erfahrungen in den Bereichen Biologie, Chemie, Medizin, Physik, Mathematik, Geowissenschaften und Technik. Nach spannenden und ereignisreichen Stunden kehrten die 123 Schülerinnen und Schüler am Abend müde, aber fröhlich zum Gymnasium zurück. (Birgit Eigner)

Schullandheim der Klasse 6a in Dahn

Beim Tausendfüßlersuchen mit dem Förster im Wald, im Biosphärenhaus oder am Seil im echten Kletterfelsen – das Schullandheim der Klasse 6a vom 15.9.-19.9.2008 im Pfälzer Wald machte Natur mit allen Sinnen erfahrbar. Mit ihren Klassenlehrern Frau Haug und Herrn Vollmer erlebte die Klasse trotz winterlicher Kälte eine begeisternde Woche.

Schullandheim in Rothenburg o. d. Tauber

Die beschauliche, mittelalterliche Altstadt von Rothenburg konnten im Oktober gleich drei Klassen im Schullandheim erleben: Die Klasse 6d (Frau Kolakowski, Herr Trautwein) und die Klassen 6b (Frau Seyfried, Herr Hauth) und 6c (Frau Klug, Herr Friedrich). Der legendäre Rundgang mit dem Nachwächter sowie Tagesausflüge nach Nürnberg und Würzburg rundeten eine abwechslungsreiche Woche ab.

Hospitation Ungarischer Lehrer

Am 22.9.2008 empfing das Gymnasium eine Delegation ungarischer Lehrer, die im Rahmen einer Fortbildung an der Akademie Bad Wildbad an unserer Schule einige Unterrichtseindrücke sammelten und an einem Erfahrungsaustausch mit deutschen Kollegen interessiert waren.

Verkehrserziehung

Der Verkehrserziehungsdienst der Polizei betreute am 25.9.2008 die fünften Klassen bei der alljährlich stattfindenden Verkehrserziehung. Die von Frau Klug koordinierte Veranstaltung setzt sich zum Ziel, die Schüler für (leicht unterschätzte) Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Biologie-Kurse im Forschungszentrum

Die Biologie-Kurse der Jahrgangsstufe 13 (Frau Flick, Frau Seyfried) konnten am 25.9.2008 die Laborarbeit im Forschungszentrum Karlsruhe kennenlernen und dabei gentechnische Versuche durchführen, die in der Schule aus Sicherheitsgründen nicht möglich sind.

Kollegenausflug

Bei einer Schifffahrt durch den Karlsruher Rheinhafen erkundete das Lehrerkollegium am 2.10.2008 eine Seite Karlsruhes, die man nicht alltäglich zu Gesicht bekommt. Den Ausflug, der nach der 4. Unterrichtsstunde begann, hatte der Personalrat wie immer hervorragend vorbereitet, das legendäre Picknick und der gesellige Schmaus am Abend durften nicht fehlen. Auch einige ehemalige Kollegen nutzten die Gelegenheit zu einem Wiedersehen.

SMV

Nach der Schülervollversammlung am 26.9.2008 wurde ein neues Schülersprecherteam gewählt. Die neuen Schülersprecherinnen heißen Selina Kalms (11b), Ronja Kaufmann (11d) und Lena Merkle (11c). Für ihre Arbeit wünschen wir ihnen viel Erfolg!

Bimmel sucht Nachwuchsjournalisten

Schüler und Schülerinnen, die gerne Texte verfassen, sich für die Heftgestaltung (Bebilderung & Layout) interessieren oder sonst einen kreativen Geist besitzen und bei unserer traditionellen Schülerzeitung mitwirken möchten, sind eingeladen, einer unserer Besprechungen beizuwohnen oder direkt Beiträge (namentlich oder anonym) im orangen Briefkasten gegenüber Buchers zu hinterlassen.
An Medienbegeisterte richtet sich das kürzlich ins Leben gerufene Projekt Bimmel.TV; hierfür wird noch nach je zwei aufgeschlossenen Kamerateams und Moderator(inn)en gefahndet. Ansonsten ist es natürlich weiterhin jederzeit erwünscht, unserem Briefkasten geniale Zitate unserer Lehrmeister(innen) anzuvertrauen. Weitere Informationen im Internet: www.bimmel.de

Die Abiturienten mit der Maus – eine Richtigstellung

Die Lehrerumfrage in unserer Abizeitung enthielt Fragen, die sich für einen Meinungsspiegel nicht eignen, weil sie den Anspruch erheben, Tatsachen festzustellen. Die Ergebnisse stellen jedoch keineswegs Tatsachen dar, sondern die Meinung einzelner Schüler. Die von nachprüfbaren Falschaussagen betroffenen Lehrer bitten wir um Entschuldigung.

„Unsere Neuen“

Herr Adis (Gk, Sp)

Ich habe an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen Sport und Geographie studiert und war in den vergangenen Jahren am Martin-Gerbert-Gymnasium in Horb und am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold als Vertretungslehrkraft tätig. Am Gymnasium Neuenbürg unterrichte ich als Vertretungslehrkraft die Fächer Sport und Gemeinschaftskunde in den Klassen 7 bis 10.

Frau Bohlinger (Bio, Sp)

Geboren wurde ich in Pforzheim, wo ich auch meine Schulzeit verbrachte. In Tübingen studierte ich Biologie und Sport. Nach meinem Studium habe ich mich der Erziehung meiner Kinder gewidmet, war aber nebenher bei Sportverbänden und der Volkshochschule als Dozentin tätig. Ich habe drei Kinder, von denen zwei schon mit dem Studium bzw. einem Freiwilligen Sozialen Jahr begonnen haben. Die letzten Jahre habe ich sowohl unterrichtet als auch für eine Krankenkasse in der Gesundheitsförderung gearbeitet, was ich immer noch nebenher mache. Am Gymnasium Neuenbürg bin ich sehr freundlich aufgenommen worden und es gefällt mir sehr, hier zu unterrichten.

Frau Firzlaff (D, E, Eth)

Geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Ahrtal im nördlichen Rheinland-Pfalz, was man wohl auch immer noch an meinem rheinländischen Akzent bemerkt. In der 11. Klasse hatte ich die Möglichkeit, einige Monate an eine Highschool im Großraum Philadelphia (USA) zu gehen. Seither bin ich ein Fan des amerikanischen Nordostens und besuche alle paar Jahre meine ehemalige Gastfamilie, Freunde und Lehrer für einige Wochen im Sommer.
Nach dem Abitur habe ich in Freiburg die Fächer Deutsch, Englisch und Geographie studiert und kam im Sommer 2006 ans Seminar Karlsruhe, um dort mein Referendariat in den Fächern Deutsch und Englisch zu absolvieren, sowie eine zusätzliche Ausbildung für das Fach Ethik zu machen. Diese drei Fächer unterrichte ab diesem Schuljahr am Gymnasium Neuenbürg und freue mich schon auf die Aufgaben, die mich in den nächsten Jahren hier erwarten.

Herr Gerlach (ev. Rel.)

Zu meinen Aufgaben als junger Pfarrer gehört auch der Religionsunterricht am Gymnasium. Ich bin 1977 in Pforzheim geboren und erlebte meine eigene Schulzeit nach und nach in Ölbronn, Maulbronn und Mühlacker. Meiner Jugendzeit im Enzkreis folgten längere Aufenthalte an der Isar (München), am Neckar (Tübingen) und am Rhein (Bonn). Dort war ich zuletzt Vikar und lernte auch meine heutige Frau kennen und lieben. Seit Juli 2008 wohnen wir in Neuenbürg an der Enz, und haben uns vorgenommen jeden Augenblick zu genießen. Im Religionsunterricht halte ich es mit dem Trainer Felipe Scolari (z. Zt. FC Chelsea), der seinen Spielern mit auf den Weg gibt: „Glaubt an Gott und an Euch und eure Stärke.“

Frau Meyer (Bildende Kunst, Musik)

Geboren und aufgewachsen bin ich in Freudenstadt. Zum Studium an der Fachhochschule für Gestaltung (Fachrichtung Grafik-Design) kam ich nach Pforzheim. Nach einer längeren Erziehungspause startete ich die Weiterbildung zur Fachlehrerin für Kunst und Musik in Karlsruhe und freue ich mich nun, hier am Gymnasium Neuenbürg Kunst unterrichten zu dürfen.

Frau Oppermann (Sp, D)

Ich bin gebürtige Hessin mit tschechischen Eltern und wurde zweisprachig erzogen. Mein (hessisches!) Abi habe ich in Gelnhausen gemacht.
Zunächst studierte ich in Karlsruhe Sport und Deutsch. Um meine tschechischen Wurzeln zu stärken, studierte ich ein Jahr im schönen Prag und unterrichtete an der Karls-Universität und an Sprachschulen Deutsch.
Nach meinem (baden-württembergischen!) Examen arbeitete ich vier Jahre in Gernsbach, bis Marie zur Welt kam. Heute ist sie zwei und die Oppi-Familie wohnt in Auerbach. Die Versetzung nach Neuenbürg war ein echter Glücksgriff - ich fühle mich sehr wohl hier.
Sport gehörte schon immer zu meinem Leben und Kung Fu steht seit langem an erster Stelle meiner Sportarten. Deshalb unterrichte ich an der Uni Karlsruhe im Rahmen des Hochschulsports Selbstverteidigung und Kung Fu.

Frau Stracke (E, Span)

Hallo! - ¡Hola! – Hello!
Mein Name ist Johanna Stracke und ich bin dieses Jahr neu an das Gymnasium Neuenbürg gekommen. Meine Fächer sind Englisch und Spanisch. Ursprünglich komme ich aus Hessen und bin erst zu meinem Studium nach Baden-Württemberg gekommen. Ich habe an der Universität Heidelberg und mit dem Erasmus-Austauschprogramm auch an der Universitat de Lleida in Katalonien, Spanien, studiert. Ich freue mich, nun in Neuenbürg zu unterrichten und wünsche uns allen ein gutes Schuljahr!

Frau Wüntscher (D, E)

Geboren wurde ich in Mannheim, aufgewachsen bin ich in einem Vorort von Ludwigshafen in der Pfalz.
Nach meinem Abitur reiste ich ein Jahr und zog dann nach Karlsruhe, wo ich an der Pädagogischen Hochschule Deutsch und Englisch studierte. Im Rahmen meines Studiums unterrichtete ich in der Türkei und verbrachte ein Semester in Schottland.
Mein Referendariat absolvierte ich in Gernsbach und freue mich nun, meine erste Stelle an dieser schönen Schule bekommen zu haben, wo ich mich nach kurzer Zeit schon sehr wohl fühle.

Außerdem begrüßen wir Herrn Pfarrer Manz, der in diesem Schuljahr evangelische Religion bei uns unterrichtet.

Herr Tönsmann (D, Gk, Eth) als Referendar und Herr Jaffke, Herr Siebler und Frau Wunderlich als Praktikant/innen sind uns ebenfalls willkommen.

Termine

Mi, 19.11.: Studientag Jahrgangsstufe 13
Mi, 19.11. – Fr, 21.11.: Fremdevaluation
Mi, 3.12. und Fr, 5.12.: Berufsberatung Jahrgangsstufe 12
Mo, 8.12.: Diskussion des neuen Stundenplanmodells mit Eltern und Schülern
Di, 9.12.: Weihnachtskonzert des Gymnasiums in der Stadtkirche Neuenbürg
Mi, 10.12.: Chanson-Abend (19 Uhr)
Fr, 19.12.: Weihnachtsfeier in der 3. Stunde
22.12.2008 - 9.1.2009: Weihnachtsferien
Di, 27.1.: Wintersporttag
Fr, 30.1.: Ausgabe der Halbjahresinformationen
Mo, 9.2.: Elternsprechabend